Dr. Andreas Salcher

Bildungsexperte, Buchautor und Berater

Die Schule interessiert jeden und geht auch jeden an, weil sich in den Klassenzimmern die Zukunft des Landes entscheidet. Bildungsexperte Andreas Salcher weiß, dass es in Österreich viel besser laufen könnte, wenn der Unterricht inspirierender wäre und die Lehrer motivierter. In Büchern, TV-Auftritten und Vorträgen präsentiert er seine Thesen für eine bessere Schule – Thesen, die unter die Haut gehen.

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„Gottseibeiuns der Lehrergewerkschaft“ nennt er sich selber, Medien stilisieren ihn gern zum Robin Hood im Kampf gegen die versteinerte Schul-Bürokratie: Andreas Salcher - Unternehmensberater und Managementexperte – ist österreichweit berühmt geworden, als er 2008 „Der talentierte Schüler und seine Feinde“ veröffentlichte, eine informative und polemische Abrechnung mit den Versäumnissen der Schulpolitik. Das Buch traf den Nerv einer von schlechten Bildungsdaten und PISA-Demütigungen irritierten Gesellschaft und wurde zum Bestseller. Andreas Salcher wurde zum „Autor des Jahres“ und „Kommunikator des Jahres“ gekürt und tourt seither durch Talkshows und Podiumsdiskussionen. Seine Grundbotschaft ist einfach: „Wir brauchen tolle Lehrer, die begeistert unterrichten, und Kinder, die man bei ihrer Lernfreude packt. Wir wissen alles über die gute Schule, aber wir tun nichts.“ Salcher ist zu einem Star der bildungspolitischen Diskussion geworden und kämpft seither für Reformen: in Vorträgen und Medienauftritten und über Österreich hinaus mit dem globalen Bildungsplan „The Curriculum Project – Creating the School of Tomorrow“.
Dr. Andreas Salcher, der übrigens nicht Pädagogik, sondern Betriebswirtschaft an der Wirtschaftuniversität Wien studiert hat, kam schon früh mit Politik und Bildung in Kontakt. Er war Obmann der jungen ÖVP Wien und jüngster Abgeordneter im Wiener Landtag. Mitte der 90er Jahre gründete er – inspiriert von einem Treffen mit dem österreichischen Philosophen Sir Karl Popper in London – gemeinsam mit Bernhard Görg die erste österreichische Schule für hochbegabte Kinder, die „Sir Karl Popper Schule“ in Wien – eine der europaweit besten Eliteschulen, deren Vizepräsident Salcher ist. Sein Talent zum innovativen Vordenker nützte er 1997 zur Gründung der „Andreas Salcher Company“, einer Beratungsfirma für Managementfragen. 2004 initiierte Salcher die Waldzell-Meetings im Stift Melk, eine jährliche hochkarätige Begegnung von Künstlern, Wissenschaftern und Religionsführern – unter anderem mit dem Dalai Lama, Isabel Allende oder Robert Gallo.
In „Der verletzte Mensch“ beschreibt er, wie man trotz Demütigungen, Kränkungen, Ausgrenzungen und Lieblosigkeit glücklich werden kann, wenn man positiv reagiert und innere Qualitäten abruft. Einer der meistgebuchten Vorträge handelt davon. Titel: „Sieger und Verlierer – wie Menschen mit Krisen und Niederlagen umgehen“. In "Meine letzte Stunde" sagt Salcher: "Es ist nie zu spät, die Reise zu seinen Möglichkeiten anzutreten". Seine neuesten Sachbücher: "Ich habe es nicht gewußt" - ein Buch über Selbstverbesserung, "Nie mehr Schule - immer wieder Freude" - Vorschläge für eine bessere Schule und "Erkenne Dich selbst und erschrick nicht." "Der verletzte Mensch" und "Meine letzte Stunde" erhielten Platin für 50.000 verkaufte Exemplare, auch "Ich habe es nicht gewusst" und "Nie mehr Schule" schafften die Nummer 1. Neueste Veröffentlichung: Gemeinsam mit Medizinethiker Johannes Huber schrieb Salcher "Alles oder Nichts - Der große Wurf der Päpste", provokante Thesen zur Zukunft der Katholischen Kirche.In "Ich bin für Dich da - die Kunst der Freundschaft" beschreibt Salcher die Bedeutung der Freundschaft für ein gelungenes Leben.

Themengebiete

Ethik und Gesellschaft, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zukunft

Sprachen

Deutsch, Englisch

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